
20.04.2026
Im April 2026 traf die erste Testladung erfolgreich in Kirgisistan entlang der Transkaspischen Südroute (russischer Hafen Astrachan – turkmenischer Hafen Turkmenbaschi – Usbekistan – Kirgisistan) ein. Die Eröffnung der Route wurde vom stellvertretenden Vorsitzenden des kirgisischen Ministerkabinetts Amangeldiev bekannt gegeben. Ziel ist es, die Abhängigkeit Kirgisistans vom Transit durch Kasachstan zu verringern. Der traditionelle Nordkorridor (über Kasachstan) bleibt der wichtigste und bedient Frachtströme aus Sibirien, dem Ural und dem Fernen Osten. Die Südroute konzentriert sich auf Fracht aus dem europäischen Teil Russlands, wodurch die Transportzeit um drei Tage verkürzt und die Kosten um 15 % gesenkt werden. Die Kombination der transkaspischen Schifffahrt und der Straßenverbindung Turkmenistan-Usbekistan-Kirgisistan bildet eine ergänzende Mehrroutenstruktur, die die logistische Nachhaltigkeit erhöht und die Auswahl für Kirgisistan erweitert.