
08.01.2026
Im ersten Quartal 2026 erreichte der bilaterale Handel zwischen China und Russland 61,2 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 14,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Exporte von China nach Russland stiegen um 22 %. Der Handelsumsatz übersteigt im dritten Jahr in Folge die 200-Milliarden-Dollar-Marke. Das Hauptverkehrsaufkommen entfällt nach wie vor auf die Schiene: Von den 93 Güterzugstrecken China-Europa erreicht ein Drittel Russland. Die Grenzübergänge von Suifenhe und der Mandschurei vollendeten die geistige Modernisierung. Der Straßenverkehr in westlicher Richtung war lange Zeit überlastet, doch mit der Einführung des Prinzips „Zuerst importieren, dann abfertigen“ auf russischer Seite konnte die Zollabfertigungszeit auf 8 Stunden verkürzt werden. Im April 2026 wurde in Russland der Testbetrieb des SPOT-Zollabfertigungssystems gestartet, und im Juli treten neue Mehrwertsteuerregeln in Kraft – die „graue“ Zollabfertigung verlässt schnell den Markt. Unternehmen orientieren sich auf legale Auslandslager und bilden ein umfassendes Netzwerk aus „Lagerung + Zollabfertigung + Lieferung“. Die Branche wandelt sich von einem „Transit-Modell“ zu einem „Hub“-Modell; Die wichtigsten Trends sind Compliance, Digitalisierung und Interaktion multimodaler Kanäle.